Meine Erstbefahrung des Hoyersgraben. Es war Montag den 22. Januar 2007 und ich hatte einen freien Tag. Ich hatte mein Boot noch zu Hause, weil ich mir ein neues Netz angebaut hatte. Gegen 11.00 Uhr sah ich nach draußen, es war trocken und auch etwas sonnig. Die Temperatur lag bei ca. 6 Grad Celsius. Nun begann ich meine Paddelsachen zusammen zu suchen. Als Paddelziel kam mir der Wasserstand der Delme und des Hoyersgraben in den Sinn. Nun stand es fest, ich fahre den Hoyersgraben. Das Boot war schnell auf dem PKW verladen. Auf der Hinfahrt kontrollierte ich noch mal an den Brücken ob eine Durchfahrt möglich war. Mein Einsetzpunkt liegt in der Allensteiner Straße in der Nähe des „Kleinen Hause“ neben dem Max-Planck-Gymnasium.
Auf dem dortigen kleinen Parkplatz ist eine Treppe zum Hoyersgraben, die Böschung ist beim guten Wasserstand gut zum Einsteigen geeignet.
Nach dem ich im Boot saß paddelte ich erst noch Flußaufwärts. Das Wasser war Flach und nach 3 Fußgängerbrücken war es so flach und schmal das es keinen Sinn machte weiter zu paddeln. So drehte ich das Boot an der Jadestraße. Nachdem ich wieder an der Einstiegsstelle vorbeifuhr sah ich schon von weitem das mir ein Zaun den Weg versperrte. Ich konnte aber durch Ducken und Unterdurchschieben dies Hindernis bewältigen. Es war die niedrigste Durchfahrt. Kurz nach diesem Gitter folgte eine Brücke.
Einen sehr niedrigen halb verfallenen Steg musste ich umtragen, wobei ich beim Einsteigen fast gekentert wäre.
Nun kam schon die Straßenbrücke Bismarckstraße. Es war kein Problem unter durch zu kommen. Nun fuhr ich durch die Vorgärten und zwängte mich mit Säge und viel Schweiß durch einen umgefallenen Baum und unterquerte die Scheunebergstraße.
Und weiter durch die Gärten bis zur Brücke Cramerstraße. Bei Bäckerei Heyne kurz danach konnte ich Problemlos die Friedrich-Ebert-Al unterqueren.
Nun ging es bei schönem Sonnenschein am Finanzamt entlang bis ich nach 3 Fußgängerbrücken zur Erikastraße kam.
Nun ging es wieder idyllisch durch Gärten bis zur Straßenbrücke Stickgraser Damm.
Und wieder ging es recht schön und geschwungen bis zum Schulzentrum am Pestalozziweg. Ich paddelte unter der Schule hindurch.
Kurz danach hinter einer Biegung erschien dann die Brücke an der Syker Straße, diese unterquerte ich und fand mich dann in Höhe der Bremer Straße einer etwas niedrigen Brücke gegenüber, es reichte aber aus sich etwas zu bücken.
Nach mehreren Kurven und Gärten tauchte vor mir eine Brücke (Abstellgleis der DB ) auf.
Kurz danach kam die Brücke der Bahnlinie Oldenburg – Bremen. Gleich im Anschluss unterquerte ich die Brücke des Heidkruger Weg .
Nach einer scharfen Rechtskurve ging es dann parallel zum Heidkruger Weg in Richtung Heidkruger Bäke weiter.
Nach einem sehr langem geraden und kanalisiertem Flussstück kam ich in die Heidkruger Bäke.
Von hier bog ich links in Richtung Delme links ab und konnte die Straßenbrücke Neuenbrücker Weg erhobenen Hauptes unterqueren.
Der Wasserstand der Delme war so niedrig weil das Mühlenwehr in Hasbergen voll geöffnet war. Beim Abzweig zur Influt ging überhaupt kein Wasser die Fischtreppe runter.
Nun sah ich schon die voll geöffnete Wehranlage der Hasberger Wassermühle mit dem links davor liegendem Bootsanleger.
Nun kam das Highlight dieser Paddeltour nämlich die Fahrt durch das voll geöffnete Wehr, um mir das Austeigen und das Umtragen zum Bootshaus zu ersparen. Was ich allerdings aus Sicherheitsgründen doch nicht tat !!
Nach einem dreckigen Aussteigen am Bootsanleger, weil der Wasserstand zu niedrig war, trug ich mein Boot zum Bootshaus des Kanu-Club-Hasbergen. Es war eine sehr schöne und interessante Erstbefahrung. Mir ist nicht bekannt ob diese Tour schon mal von einem Mitglied des Kanu-Club-Hasbergen gepaddelt wurde. Wer es besser weiß darf sich gerne bei Gerno melden.
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